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Die 2017 eingesetzten Fahrzeuge


Auf dieser Seite erhalten Sie vielfältige Informationen zu den eingesetzten Fahrzeugen.

T6 220T-Wagen T6 220
Der Wagen 220 aus der 6. Lieferserie aus dem Jahre 1920 wurde wie der Wagen 11 bei der Wagonbauanstalt Falkenried gebaut. Beide Fahrzeuge waren bis 1970 im planmäßigen Einsatz.
TU1 8838TU-Wagen TU1 8838
Dieser Wagentyp verkörpert den Wiederaufbau der im 2. Weltkrieg zerstörten Fahrzeuge. Auf den Überresten von 118 beschädigten Triebwagen ließ die Hamburger Hochbahn die zunächst als „B-Wagen" bezeichneten Triebwagen vom Typ TU1 entstehen. Als Neuaufbau des ehemaligen Wagen 324, Baujahr 1927, ist der Museumswagen 8838 im Jahre 1950 vom Fahrzeugbau Falkenried an die Hochbahn abgeliefert und im Jahr 1970 ausgemustert worden.
TU2 8762TU-Wagen TU2 8762
Die noch relativ jungen Triebwagen der 9. bis 13. Lieferung wurden in den Jahren 1959 bis 1961 gründlich modernisiert. Dabei erhielten sie unter anderem eine neue Außenbeplankung aus Nirosta-Stahlblech, was ihnen im Volksmund den Namen „Silberlinge“ eintrug. Wagen 8762 entstand aus dem Umbau des Wagens 392, Baujahr 1929. Als einer der letzten Wagen alter Bauart war er bis Dezember 1970 im Planbetrieb und wurde erstmals 2008 als Museumsfahrzeug eingesetzt.
DT1 HanseatU-Bahn-Triebwagen DT1 9030/31, Gesellschaftszug „Hanseat“
Die Einheit 9030/31 vom Typ DT1 wurde 1958 in Uerdingen gebaut und legte bis zum Abschied der Bauart im Jahre 1991 rund 1,5 Millionen Kilometer auf dem Netz der Hamburger U-Bahn zurück. Seit 1992 ist der Zug unter dem Namen „Hanseat“ als bisher weltweit einziger U-Bahn-Gesellschaftszug wieder in Betrieb. Einer der per Durchgang verbundenen Wagen wurde originalgetreu restauriert. Er bietet 28 Sitzplätze mit kleinen Tischen. Der zweite Wagen ist modern gestaltet, hat eine 10 Quadratmeter Tanzfläche und einen großzügigen Tresenbereich.
Traditionszug 470 128S-Bahn-Triebzug der BR 470/870, Fahrzeug 470 128
Von 1959 bis 1969 wurden in insgesamt drei Lieferserien 45 Triebzüge der Baureihe ET/EM 170 für die damaligen Neubaustrecken der S-Bahn beschafft. Die elegant abgerundete Kopfform mit den gebogenen Führerstandsscheiben entsprach dem damaligen Zeitgeschmack. Ab Mitte der siebziger Jahre wurde die für die Hamburger S-Bahn charakteristische blaue Farbgebung durch den neuen ozeanblau-beigen Anstrich ersetzt.
Nach der Abstellung des 470 128 konnte die Aufarbeitung zum Traditionszgu mit anschließender Hauptuntersuchung beginnen, die eine aufwendige Beschaffung von Ersatzteilen notwendig machte und daher bis Oktober 2015 dauerte.

St. GeorgAlsterdampfer „St. Georg“
Das älteste betriebsfähig erhaltene Fahrzeug des Hamburger Nahverkehrs ist die „St. Georg“. Das Schiff wurde 1876 als „Falke“ gebaut und war 63 Jahre lang im Liniendienst auf der Alster im Einsatz. 1911 erfolgte der Umbau zum Glattdecker mit dem neuen Namen „Galatea“. 1936 änderte die HHA den Schiffsnamen in „St. Georg“. Nach dem Krieg verkauft, kaufte der VAD 1989 das Schiff von der Berliner Stern- und Kreissschiffahrt und ließ es in den Bauzustand von 1939 restaurieren. Wieder mit einer 2-Zylinder-Dampfmaschine angetrieben, kehrte der Dampfer im Sommer 1994 nach 55 Jahren auf die Alster zurück.
BergedorfHafenfähre „Bergedorf“
In den Jahren 1952 bis 1962 wurden von der HADAG 26 Schiffe des Typs II und III bei verschiedenen Werften für den Fährverkehr im Hamburger Hafen in Auftrag gegeben. Die Schiffe erhielten einen modernen dieselelektrischen Antrieb und prägten das Bild des Hafens über vier Jahrzehnte. Die DES „Bergedorf“ wurde im Jahr 1955 von der Hamburger Stülcken-Werft an die HADAG abgeliefert und stand bis 1997 im Einsatz. Heute hat das Schiff als schwimmendes Café im Museumshafen Oevelgönne seinen Liegeplatz und wird für Sonderfahrten voll betriebstüchtig erhalten.
Büssing Präsident 6406Omnibus Büssing Präsident 14
Im Jahre 1964 beschafften die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (VHH) den Büssing Typ Präsident 14 mit der Wagennummer 6406 für den Überlandverkehr. Daher besitzt der Bus einen einfachen Vordereinstieg und einen breiten Heckausstieg. Er gehört zur letzten von der VHH bestellten Büssing-Serie mit Heckperron. Eingesetzt wurde dieses Fahrzeug bis 1972. 13 Jahre später kaufte die VHH den Bus von der Verden-Walsroder Eisenbahn zurück und restaurierte ihn in seinen Originalzustand.
O305 8433Omnibus Daimler-Benz O 305
Wagen 8433 der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein A.G. ist sozusagen der direkte Pendant zum von der HHA stammenden Schnellbus Nr. 6416 des HOV. Während neu beschaffte Linienbusse der Hamburger Hochbahn AG seit ca. 1974 mit Automatik-Getriebe ausgestattet waren, stellte die VHH im Hinblick auf den Überlandcharakter vieler ihrer Linien auch in späteren Jahren noch Fahrzeuge mit Handschaltung / Schaltgetriebe in Dienst. Wagen 8433 ist mit Baujahr 1984 einer der jüngsten O 305 – ab dem Folgejahr kam dann das Nachfolgemodell O 405 in Fahrt – und verfügt als gehobene Ausstattung über Gepäcknetze.
O305 6416Omnibus Daimler-Benz O 305 Schnellbus
Im Jahre 1984 beschaffte die Hamburger Hochbahn letztmals Stadt- und Schnellbusse des seit 1969 eingesetzten Typs O 305. Der Schnellbus 6416 stammt aus der letzten Lieferserie und wurde 1994 zur Erhaltung durch den Hamburger Omnibus Verein ausgewählt. Seit 2008 ist er wieder für den Fahrgastverkehr zugelassen.
PVG Bergziege 249Omnibus Daimler-Benz O 309 D „Bergziege“
„Bergziege“ nennen die Blankeneser die Fahrzeuge ihrer 1959 in Betrieb genommene Buslinie 48 durch das Treppenviertel liebevoll. Seit 1973 setzte die Hochbahn AG dort Kleinbusse vom Typ O 309 D ein. Der Wagen 249 stammt aus der Serie von 1981/82 und wechselte 1990 zur Pinneberger Verkehrs-Gesellschaft (PVG), die seitdem diese Ringlinie befährt. Seit 1999 ist der Bus offizielles Museumsfahrzeug der PVG, welche inzwischen in der VHH aufgegangen ist.
S 80Omnibus Daimler-Benz S 80
Der Wagen 1983 stammt aus der Nullserie „S 80“ von Daimler-Benz, die zur IVA '79 gebaut und bis Ende 1985 in Hamburg, Kassel sowie Stuttgart erprobt wurden. Sie waren der Vorläufer des ab 1984 in Serie gebauten Daimler-Benz O 405 und zeichneten sich durch kleine Räder und niedrige Radkästen aus, die eine Anordnung aller Sitze in Fahrtrichtung erlaubte. Wagen 1983 erhielt 1983 für einen Besuch der Hamburg-Vertretung in Bonn eine Lackierung mit Hamburg- Werbung. Der Bus wurde 1986 nach seiner Ausmusterung vom HOV übernommen und 2015 als Museumsbus wieder zugelassen.